Was ist P&I LogaHR?
P&I LogaHR ist die HR-Software der P&I Personal & Informatik AG mit Sitz in Wiesbaden. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1968 zurück, der Produktname LOGA begleitet die Software seit den frühen Abrechnungssystemen; heute nennt der Hersteller die Plattform P&I LogaHR und die Oberfläche P&I LOGA3. Die Suite bündelt Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personalmanagement mit digitaler Personalakte, Zeitwirtschaft sowie Recruiting und Talent Management. Der Hersteller nennt als Zielbereiche den öffentlichen Sektor, das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Privatwirtschaft. Für eine Website zählt davon genau ein Ausschnitt: das Bewerbermanagement, das der Hersteller als P&I Bewerber3 führt.
Wie kommen Stellen aus P&I LogaHR auf unsere Karriereseite?
Über einen Weg, der die Ausschreibungen als Daten aus dem System herausträgt: einen Export beziehungsweise Feed der offenen Stellen oder eine Schnittstelle, über die sich dieselben Daten abfragen lassen. Die Website holt diese Daten in festem Takt ab, ordnet jedes Feld einem Feld im CMS zu und legt jede Stelle als eigenen Inhalt mit eigener URL an. Welcher Weg in eurer Installation tatsächlich freigeschaltet ist, klärt siteway_ vorab mit dem Hersteller oder eurer HR-IT — bei dieser Software ist das der erste Schritt und nicht der letzte, weil es dazu keine frei zugängliche Entwicklerdokumentation gibt.
Gibt es eine öffentliche Entwicklerdokumentation für LogaHR?
Öffentlich einsehbar ist sie nicht. Anders als bei Systemen mit offener API-Dokumentation liegen die Angaben zu Export, Schnittstelle, Feldern und Freischaltung beim Hersteller und beim betreuenden Rechenzentrum. Für ein Projekt heißt das: keine Annahmen, sondern eine Sichtung. siteway_ fragt vor dem Bauen ab, welcher Weg vertraglich und technisch freigeschaltet ist, welche Felder er liefert, in welchem Takt er aktualisiert wird und wie der Bewerbungsweg vorgesehen ist. Aus diesen Antworten entsteht das Feld-Mapping — und erst danach entsteht Code. Was auf dieser Seite steht, beschreibt deshalb bewusst das Muster und nicht erfundene Endpunkte.
Lässt sich LogaHR in TYPO3, WordPress oder Statamic integrieren?
Ja. In allen drei Systemen trägt derselbe Aufbau: Ein geplanter Job holt die Stellen ab, legt jede Ausschreibung als eigenen Inhalt im CMS an, und das Frontend rendert Liste, Filter und Detailseite — jede Stelle mit einer eigenen, indexierbaren URL auf deiner Domain. In TYPO3 baut siteway_ dafür eine eigene Extension mit Scheduler-Task, eigenen Datensätzen und Fluid-Templates. In WordPress ein eigenes Plugin mit einem Custom Post Type und Taxonomien für Standort und Bereich. In Statamic ein Artisan-Kommando im Scheduler, das Entries in eine Collection schreibt. Weil die Feldbezeichnungen je Installation abweichen, wird die Abholung als schlanker eigener Code gebaut und das Mapping vorab abgestimmt. Das JobPosting-Markup entsteht anschließend in allen drei Systemen aus denselben Feldern.
Landen unsere Stellen damit in Google for Jobs?
Google zeigt eine Stelle in der Job-Box nur, wenn die Seite gecrawlt werden kann und JobPosting-Markup als strukturierte Daten enthält. Pflicht sind Titel, Beschreibung, Veröffentlichungsdatum, Arbeitgeber und Arbeitsort; empfohlen sind unter anderem Ablaufdatum, Anstellungsart und Gehalt. Genau dieses Markup entsteht, wenn die Stellen als eigene Seiten auf deiner Domain liegen — siteway_ erzeugt es beim Rendern aus den Feldern, die aus dem Bewerbermanagement kommen. Wird ein Stellenportal dagegen von einer fremden Adresse eingebunden, gehört der Inhalt technisch weiter zu dieser Adresse und wird dort erfasst, nicht unter deiner URL.
Bewerbung im Portal von P&I oder auf unserer Website?
Beides trägt. Der direkte Weg ist die Weiterleitung: Der Button auf der Stellenseite führt in das Bewerberportal des Systems, dort läuft der Upload, und die Bewerbung liegt ohne Umweg im Bewerbermanagement — auf dem Webserver entstehen dabei gar keine Bewerberdaten. Der Preis ist ein sichtbarer Wechsel in ein anderes Layout. Der zweite Weg ist ein eigenes Formular auf deiner Domain, das die Daten über die Schnittstelle übergibt: durchgängig im Design deiner Website, mit voller Kontrolle über Pflichtfelder, Fehlermeldungen und Barrierefreiheit, dafür mit mehr Aufwand und einer Abhängigkeit von den freigegebenen Übergabewegen. siteway_ klärt das vor dem Bauen, weil daran der ganze Bewerbungsweg hängt.
Was passiert mit abgelaufenen Stellen?
Fällt eine Stelle aus der Quelle, verschwindet sie beim nächsten Abgleich aus der Liste. Für die Detailseite nennt Google drei saubere Wege: das Ablaufdatum in die Vergangenheit setzen, die Seite mit Statuscode 404 oder 410 beantworten oder das JobPosting-Markup entfernen. Welcher Weg gewählt wird, legt siteway_ je Projekt fest — und leitet abgelaufene Stellen dorthin, wo es weitergeht: auf die Karriereübersicht statt in eine Sackgasse. Gerade bei öffentlichen Ausschreibungen lohnt der Blick auf die Frist, weil Bewerbungsschluss und Sichtbarkeit dort oft aneinanderhängen.
Was gilt für Bewerberdaten bei öffentlichen Arbeitgebern?
Für alle Arbeitgeber gilt die DSGVO, und Bewerbungsunterlagen zählen zu den empfindlichsten Daten, die eine Website berührt. Bei Behörden, Kommunen und anderen öffentlichen Trägern kommen zusätzliche Vorgaben dazu: Landesdatenschutzgesetze, behördliche Datenschutzbeauftragte, Vorgaben zur Barrierefreiheit aus dem Behindertengleichstellungsrecht und interne Freigabeverfahren, die früh eingeplant gehören. Praktisch heißt das: Datensparsamkeit am Formular, verschlüsselte Übertragung, Anhänge weiterreichen statt lagern, Zugangsdaten in der Serverkonfiguration statt im Repository, Löschfristen im führenden System und ein Auftragsverarbeitungsvertrag vor dem Go-live. Der Hersteller nennt für sein HR-Cloud-Rechenzentrum unter anderem ISO 27001, BSI C5 Typ 2 und ISAE 3402 Typ 2 — das ersetzt die eigene Prüfung nicht, gibt ihr aber eine Grundlage.