Was ist Google for Jobs?
Google for Jobs ist die Stellensuche innerhalb der Google-Suche: eine Box mit Stellenanzeigen, die bei passenden Suchanfragen über den übrigen Treffern steht und sich nach Kriterien wie Ort oder Jobtitel filtern lässt. Es ist kein eigenes Jobportal, in das man eine Anzeige einstellt, und es gibt darin keinen buchbaren Anzeigenplatz. Google zieht die Angaben aus dem strukturierten Markup der Seiten, die es ohnehin crawlt — also aus der Karriereseite des Arbeitgebers. Sichtbarkeit entsteht dadurch, dass eine Stelle eine crawlbare Detailseite mit korrektem JobPosting-Markup hat.
Welche Felder braucht das JobPosting-Markup?
Google nennt fünf Pflichtfelder: title für den Jobtitel, description für die vollständige Stellenbeschreibung (HTML ist darin erlaubt), datePosted für das Veröffentlichungsdatum, hiringOrganization für das einstellende Unternehmen und jobLocation für den Arbeitsort. Empfohlen sind unter anderem validThrough, employmentType, baseSalary, identifier und directApply sowie jobLocationType mit dem Wert TELECOMMUTE zusammen mit applicantLocationRequirements für Stellen, die vollständig remote laufen. Google rät ausdrücklich dazu, so viele Eigenschaften wie möglich anzugeben — je vollständiger die Angaben, desto hochwertiger ist die Anzeige für die Suchenden.
Muss jede Stelle eine eigene Seite haben?
Ja. Google verlangt das Markup auf der detailliertesten Seite — also auf der Detailseite einer einzelnen Stelle und ausdrücklich nicht auf einer Übersicht, die eine Liste von Stellen zeigt. Die Seite muss crawlbar und indexierbar sein: nicht durch die robots.txt gesperrt, nicht auf noindex gesetzt und nicht hinter einem Login. Und das Markup muss auf derselben Seite stehen wie die Stellenbeschreibung, die Bewerberinnen und Bewerber lesen. siteway_ baut deshalb je Stelle eine eigene URL, während die Übersichtsseite eine reine Liste ohne JobPosting-Markup bleibt.
Was passiert mit abgelaufenen Stellenanzeigen?
Die müssen raus. Google nennt drei Wege: das Feld validThrough auf ein Datum in der Vergangenheit setzen, die Seite entfernen, sodass sie den Statuscode 404 oder 410 liefert, oder das JobPosting-Markup von der Seite nehmen. Bleibt eine besetzte Stelle unverändert online, taucht sie weiter in der Stellensuche auf — und es kommen Bewerbungen auf eine Position, die es nicht mehr gibt. Bei siteway_ ist das Ablaufdatum deshalb ein Pflichtfeld im Redaktionsformular und kein Nachgedanke.
Reicht es, die Stellen aus Personio oder rexx systems einzubetten?
Für die Stellensuche meist nicht. Eine eingebettete Liste liefert oft keine eigene indexierbare URL je Stelle und kein Markup, das Google auf der Seite findet. Deshalb holt siteway_ die Stellen über die Schnittstelle aus dem HR-System und rendert daraus echte Detailseiten auf deiner eigenen Domain — mit JobPosting-Markup aus denselben Feldern. Gepflegt wird weiter dort, wo die Personalabteilung ohnehin arbeitet, ausgeliefert wird über deine Website.
Wie kommt das JobPosting-Markup in WordPress oder TYPO3?
Über den Inhaltstyp des jeweiligen Systems — und über die Ausgabe, die wir dafür bauen. In WordPress entsteht die Stellenanzeige als Custom Post Type mit eigenen Meta-Feldern in einem Plugin, das wir für das Projekt schreiben; jede Stelle bekommt über eine eigene Permalink-Struktur ihre URL, und das JSON-LD wird über einen Hook in den Seitenkopf geschrieben — aus denselben Feldern, die auch die sichtbare Seite füllen. In TYPO3 liegen die Stellen als Records einer eigenen Extension mit definierten Feldern, das Site Handling gibt jeder Stelle eine eigene indexierbare URL, und das Markup rendert das Fluid-Template der Detailansicht oder es wird per TypoScript ausgegeben. In Statamic ist es eine Collection mit Blueprint als Feldmodell, jede Stelle ein Entry mit eigener URL, und das JSON-LD entsteht im Antlers- oder Blade-Layout aus denselben Werten. Entscheidend ist in allen drei Fällen dasselbe: Weil Markup und sichtbarer Text aus derselben Quelle kommen, können sie nicht auseinanderlaufen — und das Ablaufdatum muss nicht nur erfasst, sondern auch ausgewertet werden.
Wie prüft ihr, ob das Markup funktioniert?
Vor dem Go-live läuft jede Stellenseite gegen Googles Rich-Results-Test. Danach beobachten wir den Rich-Result-Statusbericht in der Search Console und prüfen einzelne Seiten mit der URL-Prüfung. Für Stellen-URLs empfiehlt Google zusätzlich die Indexing API statt der Sitemap, weil sie Googlebot schneller zum Crawlen anstößt; eine Sitemap für die Abdeckung der gesamten Website bleibt trotzdem sinnvoll. So fällt ein fehlendes Pflichtfeld sofort auf — und nicht erst daran, dass keine Bewerbungen kommen.
Baut siteway_ das für unsere Karriereseite?
Ja. Diese Seite beschreibt die Technik: wie das JobPosting-Markup aus den Feldern der Stellenanzeige entsteht, welche Angaben hineingehören und wie Detailseite, Ablaufdatum und Prüfung zusammenspielen. Gebucht wird das als Komponente Job- & Karriereportal — mit Stellenanzeigen im CMS, filterbarer Übersicht, Bewerbungsformular und Anbindung ans Bewerbermanagement.