Was ist rexx systems?
rexx systems ist ein Hamburger Anbieter von HR-Software. Die rexx Suite ist modular aufgebaut und deckt drei Bereiche ab: HR-Management mit digitaler Personalakte, Bewerbermanagement mit Karriereportal, Multiposting und Online-Assessment sowie Talent Management mit Mitarbeiterentwicklung, Skill-Management und Nachfolgeplanung. Das Unternehmen wurde 2000 gegründet, sitzt in der Süderstraße in Hamburg und hat weitere Standorte in Wien und Zürich. Für die Website zählt vor allem das Recruiting-Modul: Dort entstehen die Stellenausschreibungen, die auf der Karriereseite erscheinen sollen.
Wie kommen Stellen aus rexx auf unsere Karriereseite?
rexx nennt dafür mehrere Wege: eine eigenständige Karriereseite mit eigener URL, Reverse Proxy beziehungsweise Server Side Includes, eine iFrame-Einbindung, ein Popup- oder Layer-Fenster, den XML-Export samt RSS-Feed und Widgets für Blogs und Microsites. Dazu kommt der rexx Hub, die Integrationsplattform des Herstellers mit einer REST-API nach OpenAPI-Standard. siteway_ arbeitet bevorzugt datengetrieben: Wir holen die Stellen als Feed oder über die Schnittstelle ab und bauen Liste und Detailseite selbst — im Design deiner Website, auf deiner Domain.
Feed, Schnittstelle oder Einbettung — was passt wann?
Ein Feed reicht, wenn die Felder überschaubar sind und Stellen nicht sekundengenau stimmen müssen — er ist der robusteste Weg und braucht die wenigsten Rechte. Eine Schnittstelle lohnt sich, wenn zusätzlich Daten zurückfließen sollen, etwa eine Bewerbung aus einem eigenen Formular, oder wenn Felder gebraucht werden, die im Feed nicht stehen. Die Einbettung über iFrame oder Reverse Proxy ist der schnellste Start, weil kaum etwas gebaut werden muss — dafür liegen Gestaltung, Markup und Ladeverhalten beim Anbieter. Entschieden wird am Ziel: Wer eigene Stellenseiten mit eigenem Markup will, geht über Feed oder Schnittstelle.
Lässt sich rexx in WordPress, TYPO3 oder Statamic integrieren?
Ja. In allen drei Systemen trägt derselbe Aufbau: Ein geplanter Job holt die Stellen aus rexx, legt jede Ausschreibung als eigenen Inhalt im CMS an, und das Template rendert Liste, Filter und Detailseite — jede Stelle mit einer eigenen URL auf deiner Domain. In WordPress ist das ein eigenes Plugin mit einem Custom Post Type für Stellen und Taxonomien für Standort und Bereich. In TYPO3 eine eigene Extension mit Scheduler-Task, eigenen Datensätzen und Fluid-Templates. In Statamic ein Artisan-Kommando im Scheduler, das Entries in eine Collection schreibt. Weil die Feldnamen je rexx-Installation unterschiedlich ausfallen, baut siteway_ die Abholung als schlanken eigenen Code und stimmt das Feld-Mapping vorab ab. Das JobPosting-Markup entsteht anschließend in allen drei Systemen aus denselben Feldern.
Landen unsere Stellen damit in Google for Jobs?
Google zeigt eine Stelle in der Job-Box nur, wenn die Seite gecrawlt werden kann und JobPosting-Markup als strukturierte Daten enthält. Pflicht sind Titel, Beschreibung, Veröffentlichungsdatum, Arbeitgeber und Arbeitsort; empfohlen sind unter anderem Ablaufdatum, Anstellungsart und Gehalt. Genau dieses Markup entsteht, wenn die Stellen als eigene Seiten auf deiner Domain liegen — siteway_ erzeugt es beim Rendern aus den Feldern, die aus rexx kommen. Wird ein Jobportal dagegen von einer fremden Adresse eingebunden, gehört der Inhalt technisch weiter zu dieser Adresse und wird dort erfasst, nicht unter deiner URL.
Bewerbung im rexx-Formular oder auf unserer Website?
Beides trägt. Der direkte Weg ist die Weiterleitung: Der Button auf der Stellenseite führt in das Bewerbungsformular von rexx, dort läuft der Upload, und die Bewerbung liegt sofort im Bewerbermanagement. Der zweite Weg ist ein eigenes Formular auf deiner Domain, das die Daten über die Schnittstelle an rexx übergibt — durchgängig im Design deiner Website, mit voller Kontrolle über Pflichtfelder, Fehlermeldungen und Barrierefreiheit, dafür mit mehr Aufwand und einer Abhängigkeit von den freigegebenen Endpunkten. siteway_ klärt das vor dem Bauen, weil daran der ganze Bewerbungsweg hängt.
Was passiert mit abgelaufenen Stellen?
Fällt eine Stelle aus dem Feed, verschwindet sie beim nächsten Abgleich aus der Liste. Für die Detailseite nennt Google drei saubere Wege: das Ablaufdatum in die Vergangenheit setzen, die Seite mit Statuscode 404 oder 410 beantworten oder das JobPosting-Markup entfernen. Welcher Weg gewählt wird, legt siteway_ je Projekt fest — und leitet abgelaufene Stellen dorthin, wo es weitergeht: auf die Karriereübersicht statt in eine Sackgasse.
Wie sicher sind Bewerberdaten bei so einer Anbindung?
Bewerbungsunterlagen gehören zum Sensibelsten, was eine Website verarbeitet. Deshalb gilt: so wenig wie möglich auf dem Webserver. Die Übertragung läuft verschlüsselt, Zugangsdaten liegen in der Serverkonfiguration statt im Repository, und Anhänge werden weitergereicht statt dauerhaft abgelegt. Führendes System bleibt rexx — dort greifen Rollen, Protokollierung und Löschfristen. Der Hersteller ist nach ISO 27001:2022 zertifiziert und betreibt die Software wahlweise in Rechenzentren in Deutschland und der Schweiz oder auf euren eigenen Servern. Der Auftragsverarbeitungsvertrag gehört ins Projekt, nicht ins Nachspiel.