siteway

// stack · cms

CMS & Redaktion.

Ein CMS ist die Software, mit der deine Redaktion Inhalte pflegt. siteway baut mit drei Systemen: TYPO3 für große mehrsprachige Redaktionen, WordPress für Business-Sites und Blogs, dem Flat-File-CMS Statamic für schlanke Seiten ohne Datenbank. Hier steht die Technik dahinter — wie wir templaten, Extensions schlank halten und Seiten über Jahre update-fähig bauen.

stack stack: typo3 · wordpress · statamic einsatz: redaktion & content seit: 2006

// definition

Was ist ein CMS — und was ein Flat-File-CMS?

Ein CMS (Content-Management-System) ist die Software, mit der Inhalte einer Website gepflegt werden — Texte, Bilder, Seiten und Navigation — ohne dass jemand Code anfassen muss. Es trennt Inhalt von Technik: Die Redaktion arbeitet im Backend, das System rendert die Seiten für Besucher und Suchmaschinen.

Der wichtigste technische Unterschied verläuft entlang der Datenhaltung. Klassische Systeme wie TYPO3 und WordPress speichern Inhalte in einer Datenbank (meist MySQL). Ein Flat-File-CMS wie Statamic verzichtet darauf und legt Seiten als Dateien ab — Markdown und YAML im Dateisystem. Keine Datenbank bedeutet: weniger Angriffsfläche, kein Datenbank-Zugriff pro Seitenaufruf und Inhalte, die sich in Git versionieren lassen.

Alle drei sind bei uns produktiv im Einsatz. Welches System ein Projekt bekommt, entscheiden wir im Konzept — nach Redaktionsgröße, Sprachen, Schnittstellen und Wartungsbudget, nicht nach Vorliebe.

// einsatz

Wie wir CMS einsetzen.

system nach projekt · nicht nach mode

Die meisten CMS-Vergleiche enden mit „es kommt darauf an". Für uns fängt die Arbeit genau dort an. Wir betreiben alle drei Systeme parallel und wählen pro Projekt — eine mehrsprachige Konzern-Redaktion bekommt kein WordPress, eine Fünf-Seiten-Website kein TYPO3. Diese Entscheidung fällt früh und mit Begründung, damit die Technik zur Redaktion passt und nicht umgekehrt.

Wie auch immer das System heißt, unsere Bauweise bleibt gleich. Wir templaten nah am Standard des jeweiligen CMS, statt es zu verbiegen. Wir halten die Zahl der Extensions und Plugins klein und begründen jede einzelne — Fremdcode ist die häufigste Ursache dafür, dass ein Update bricht. Und wir bauen so, dass die Auslieferung über Git läuft: nachvollziehbar, rückrollbar, ohne händisches Klicken im Live-System.

Bei Statamic geht das am weitesten: Weil Inhalte als Dateien liegen, ist der gesamte Redaktionsstand Teil des Repositories. Was auf der Website steht, steht auch in Git — samt Historie. Statamic baut auf Laravel auf, sodass wir bei Bedarf echte Anwendungslogik daneben stellen, ohne das CMS zu verlassen.

// systeme · 3 cms

Drei Systeme, drei Einsatzfälle.

jedes für das, was es am besten kann

Ein CMS Vergleich ist kein Ranking mit einem Sieger, sondern eine Zuordnung. Jedes der drei Systeme spielt seine Stärke in einem anderen Projekttyp aus. So teilen wir sie auf.

// cms-01enterprise

TYPO3.

Das System für große Redaktionen: feingranulare Rollen und Rechte, echte Mehrsprachigkeit und Workflows für viele Autoren. Enterprise-Herkunft, LTS-Zyklen, gebaut für Umfang. Unser Case Spelsberg läuft darauf — in 13 Sprachen.

TYPO3 →

einsatz: rollen · sprachen · umfang

// cms-02business

WordPress.

Der Standard für Business-Sites und Blogs mit überschaubarer Redaktion. Vertraute Oberfläche, riesiges Ökosystem — das wir bewusst dosieren. Wir setzen auf wenige, geprüfte Plugins statt auf einen Zoo, der jedes Update zum Risiko macht.

WordPress →

einsatz: business · blog · vertraut

// cms-03flat-file

Statamic.

Das Flat-File-CMS für schlanke, wartungsarme Seiten. Keine Datenbank: Inhalte liegen als Markdown und YAML im Dateisystem, versioniert in Git. Schnell im Frontend, klein in der Angriffsfläche, gebaut auf dem Laravel-Framework.

Statamic →

einsatz: schlank · keine db · git

// architektur · 4 entscheidungen

Unsere Architektur-Entscheidungen.

wartung ist design

Ob eine Website in drei Jahren noch problemlos aktualisiert wird, entscheidet sich beim Bau — nicht beim ersten Update. Vier Entscheidungen, die wir in jedem CMS gleich treffen.

// d-01templating

Templating nah am Standard.

Wir bauen mit den Vorlagensprachen der Systeme — Fluid in TYPO3, Blade/Antlers in Statamic, das Template-System von WordPress. Kein Page-Builder-Wildwuchs, der Markup aufbläht. Das Ergebnis ist sauberes, semantisches HTML, das die Redaktion nicht kaputtklicken kann.

ergebnis: semantisches markup

// d-02extensions

Extensions bewusst schlank.

Jedes Plugin ist Fremdcode, der gepflegt, aktualisiert und abgesichert werden muss — und der bei einem CMS-Update brechen kann. Vieles lösen wir sauberer im Template als über ein weiteres Add-on. Wir bauen so wenig Fremdcode wie möglich ein und dokumentieren jede Ausnahme.

ergebnis: kleine angriffsfläche

// d-03flat-file

Flat-File & Git.

Bei Statamic liegen Inhalte als Dateien im Repository. Kein Datenbank-Dump für Backups, kein Drift zwischen Entwicklungs- und Live-Stand: Der Redaktionsstand ist Teil des Codes, versioniert und rückrollbar. Fehlt die Datenbank, fehlt auch eine der häufigsten Sicherheitslücken.

ergebnis: content in git

// d-04updates

Update-Fähigkeit über Jahre.

TYPO3, WordPress und Statamic pflegen feste Release- und LTS-Zyklen. Je näher eine Website am Standard bleibt, desto reibungsloser folgt sie ihnen. Deshalb ist unsere Bauweise selbst die beste Update-Versicherung: wenig Fremdcode, klare Templates, alles in Git — so wird Wartung planbar.

ergebnis: planbare wartung

// beleg · case

TYPO3 in 13 Sprachen.

theorie ist billig · projekte sind der beleg

Wo TYPO3 seine Stärke ausspielt, sieht man am Case Spelsberg: ein Industrieunternehmen mit einer Website in 13 Sprachen. Genau dafür ist das System gebaut — eine zentrale Redaktion, saubere Trennung der Sprachbäume, Rollen und Rechte für viele Beteiligte. Ein Flat-File-Setup wäre hier das falsche Werkzeug; ein leichtgewichtiges CMS würde an der Mehrsprachigkeit scheitern.

Umgekehrt gilt: Nicht jedes Projekt braucht diesen Apparat. Die Kunst ist die Zuordnung — großes System für großen Bedarf, schlankes System für schlanken. Beide Enden dieses Spektrums decken wir mit demselben Anspruch an Templating, Wartbarkeit und Sicherheit ab.

// faq

Häufige Fragen.

Was ist ein CMS?

Ein CMS (Content-Management-System) ist die Software, mit der Inhalte einer Website ohne Programmierkenntnisse gepflegt werden — Texte, Bilder, Seiten und Navigation. Es trennt Inhalt von Technik: Die Redaktion arbeitet im Backend, das System spielt die Seiten für Besucher und Suchmaschinen aus. siteway baut mit TYPO3, WordPress und dem Flat-File-CMS Statamic — je nach Projekt das passende System.

TYPO3, WordPress oder Statamic — welches CMS ist das richtige?

Das hängt vom Projekt ab, nicht vom Geschmack. TYPO3 setzt siteway bei großen Redaktionen mit vielen Rollen, Rechten und Sprachen ein — etwa beim Case Spelsberg mit 13 Sprachen. WordPress passt für klassische Business-Sites und Blogs mit überschaubarer Redaktion. Statamic wählen wir für schlanke, wartungsarme Seiten ohne Datenbank. Die Entscheidung fällt im Konzept, bevor gebaut wird.

Was ist ein Flat-File-CMS und warum setzt ihr Statamic ein?

Ein Flat-File-CMS speichert Inhalte in Dateien statt in einer Datenbank. Statamic legt Seiten als Markdown- und YAML-Dateien ab. Das bringt drei Vorteile: keine Datenbank als Angriffsfläche und als Wartungslast, hohes Tempo, weil kein Datenbank-Zugriff nötig ist, und Inhalte, die in Git versioniert und mit dem Code deployt werden. Für schlanke Seiten ist das robuster und schneller als ein klassisches datenbankgestütztes CMS.

Wie haltet ihr ein CMS über Jahre update-fähig?

Indem wir nah am Standard bleiben. Wir templaten mit den Bordmitteln des Systems, halten die Zahl der Extensions und Plugins klein und dokumentieren jede bewusst. Je weniger Fremdcode zwischen Kern und Website steht, desto reibungsloser laufen die Update- und LTS-Zyklen von TYPO3, WordPress und Statamic. Wartung wird so planbar statt zur Überraschung nach jedem größeren Release.

Warum haltet ihr Extensions und Plugins bewusst schlank?

Jede zusätzliche Extension oder jedes Plugin ist Code, den jemand pflegen, aktualisieren und absichern muss — und der bei einem CMS-Update brechen kann. Viele Funktionen lassen sich sauberer direkt im Template lösen als über ein weiteres Plugin. siteway baut deshalb so wenig Fremdcode wie möglich ein: schneller im Frontend, sicherer im Betrieb und einfacher über Jahre zu warten.

Kann ich mein CMS bei euch bauen lassen?

Ja. Diese Seite erklärt die Technik — die buchbare Leistung mit Einbau, Redaktionsschulung und laufender Pflege beschreibt siteway unter CMS & Redaktion in der Expertise. Erzähl uns von deinem Projekt, dann empfehlen wir das passende System und nennen einen Festpreis nach Briefing.

// Welches CMS passt zu deinem Projekt?

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