Was ist HANSALOG vision?
HANSALOG vision ist die cloudbasierte Personalwirtschaftssoftware der HANSALOG Gruppe mit Sitz in Ankum im Osnabrücker Land. Das Unternehmen ist inhabergeführt, wurde 1973 gegründet und beziffert seinen Bestand auf rund 2.000 Kunden. Die Software deckt laut Hersteller Entgeltabrechnung, Personalmanagement, Zeitwirtschaft, Reisekostenabrechnung und Recruiting ab; der Hersteller schreibt die Produktlinie auch in Versalien als VISION. Daneben steht mit LN UI eine Linie für den Betrieb im eigenen Haus. Für die Website ist genau ein Ausschnitt relevant: das Recruiting-Modul, in dem die Stellenausschreibungen entstehen.
Wie kommen Stellen aus HANSALOG auf unsere Karriereseite?
Der Hersteller beschreibt, dass Stellenprofile im Recruiting-Modul angelegt, daraus Stellenanzeigen erzeugt und auf dem eigenen Stellenportal veröffentlicht werden; für die klassische Linie nennt er zusätzlich Bewerbungsformulare mit anpassbarem Layout zur Einbindung auf der eigenen Homepage. siteway_ geht den datengetriebenen Weg: Die Stellen werden als Daten übernommen, ins CMS übersetzt und dort als eigene Seiten gerendert. Ob das über einen Export in ein definiertes Zielverzeichnis läuft oder über eine freigegebene Schnittstelle, hängt an eurer Installation und wird vorab mit dem Hersteller oder eurer HR-IT geklärt. Eine öffentliche Entwicklerdokumentation dazu ist nicht frei verfügbar.
Was ist zu beachten, wenn das Personalwirtschaftssystem im eigenen Rechenzentrum läuft?
Etablierte Personalwirtschaftssysteme stehen selten offen im Internet. HANSALOG gibt an, vier eigene Rechenzentren an deutschen Standorten zu betreiben und die Cloud-Linie ausschließlich in Deutschland zu hosten; die Linie LN UI läuft im eigenen Haus. In beiden Fällen ist der Weg zur Website kein offener Zugriff von außen, sondern ein Export in ein definiertes Zielverzeichnis oder eine gezielt freigegebene Schnittstelle. Praktisch heißt das: Die Datei landet auf einem abgesicherten Übergabepunkt, die Website holt sie dort ab, und die Firewall bleibt zu. Wer den Transportweg absichert und wer ihn überwacht, wird vor dem Bauen festgelegt.
Lässt sich HANSALOG in TYPO3, WordPress oder Statamic integrieren?
Ja. In allen drei Systemen trägt derselbe Aufbau: Ein geplanter Job holt die Stellen, legt jede Ausschreibung als eigenen Inhalt im CMS an, und das Frontend rendert Liste, Filter und Detailseite — jede Stelle mit einer eigenen indexierbaren URL auf deiner Domain. In TYPO3 ist das eine eigene Extension mit Scheduler-Task, eigenen Datensätzen und Fluid-Templates. In WordPress ein eigenes Plugin mit einem Custom Post Type und Taxonomien für Standort und Bereich. In Statamic ein Artisan-Kommando im Scheduler, das Entries in eine Collection schreibt. Weil die Feldnamen je Installation unterschiedlich ausfallen, baut siteway_ die Abholung als schlanken eigenen Code und stimmt das Feld-Mapping vorab ab.
Landen unsere Stellen damit in Google for Jobs?
Google zeigt eine Stelle in der Job-Box nur, wenn die Seite gecrawlt werden kann und JobPosting-Markup als strukturierte Daten enthält. Pflicht sind Titel, Beschreibung, Veröffentlichungsdatum, Arbeitgeber und Arbeitsort; empfohlen sind unter anderem Ablaufdatum, Anstellungsart und Gehalt. Dieses Markup entsteht nicht im Personalwirtschaftssystem, sondern erst im CMS: siteway_ erzeugt es beim Rendern aus denselben Feldern, die aus HANSALOG kommen. Wird ein Stellenportal dagegen von einer fremden Adresse eingebunden, gehört der Inhalt technisch weiter zu dieser Adresse und wird dort erfasst, nicht unter deiner URL.
Bewerbung im HANSALOG-Formular oder auf unserer Website?
Beides trägt. Der direkte Weg ist die Weiterleitung: Der Button auf der Stellenseite führt in das Bewerbungsformular des Herstellers, dort läuft der Upload, und die Bewerbung liegt ohne Umweg im Bewerbermanagement — auf dem Webserver entstehen dabei gar keine Bewerberdaten. Der zweite Weg ist ein eigenes Formular auf deiner Domain, das die Daten über eine freigegebene Schnittstelle übergibt: durchgängig im Design deiner Website, mit voller Kontrolle über Pflichtfelder, Fehlermeldungen und Barrierefreiheit, dafür mit mehr Aufwand und einer Abhängigkeit von dem, was freigeschaltet ist. siteway_ klärt das vor dem Bauen, weil daran der ganze Bewerbungsweg hängt.
Was passiert mit abgelaufenen Stellen?
Fällt eine Stelle aus der Quelle, verschwindet sie beim nächsten Abgleich aus der Liste. Für die Detailseite nennt Google drei saubere Wege: das Ablaufdatum in die Vergangenheit setzen, die Seite mit Statuscode 404 oder 410 beantworten oder das JobPosting-Markup entfernen. Welcher Weg gewählt wird, legt siteway_ je Projekt fest — und leitet abgelaufene Stellen dorthin, wo es weitergeht: auf die Karriereübersicht statt in eine Sackgasse.
Wie sicher sind Bewerberdaten bei so einer Anbindung?
Bewerbungsunterlagen gehören zum Sensibelsten, was eine Website verarbeitet. Deshalb gilt: so wenig wie möglich auf dem Webserver. Die Übertragung läuft verschlüsselt, Zugangsdaten liegen in der Serverkonfiguration statt im Repository, Anhänge werden weitergereicht statt dauerhaft abgelegt. Führendes System bleibt HANSALOG — dort greifen Rollen, Protokollierung und die Löschfristen, die das Personalwesen ohnehin einhalten muss. Läuft das System im eigenen Rechenzentrum, kommt die Frage nach dem Transportweg dazu: Wer richtet den Übergabepunkt ein, wie ist er verschlüsselt, wer sieht die Protokolle. Der Auftragsverarbeitungsvertrag gehört ins Projekt, nicht ins Nachspiel.