siteway

// audit · content

Content-Audit.

Ein Content-Audit nimmt jede Seite deiner Website auf und beantwortet eine einzige Frage je URL: bleibt sie, wird sie überarbeitet — oder muss sie weg. Wir prüfen Inhaltsinventar, thematische Lücken und Duplicate Content über die ganze Seite. Du bekommst einen Report, keine leere Vorlage. siteway prüft, du entscheidest.

audit audit: einzeln buchbar dauer: 1–2 wochen output: content-report

// definition

Was ist ein Content-Audit?

Ein Content-Audit ist die systematische Bestandsaufnahme und Bewertung aller Inhalte einer Website. Erfasst wird jede URL mit Titel, Seitentyp, Umfang und Datum. Bewertet werden Aktualität, Relevanz, Leistung und Dopplungen. Am Ende steht je URL eine Entscheidung — Halten, Überarbeiten, Zusammenführen oder Löschen.

Das Audit ist eine Diagnose, keine Textproduktion. Wir schreiben in diesem Schritt keine Inhalte und bauen nichts um — wir sagen dir, was du hast, was doppelt ist und was fehlt. Was danach passiert, entscheidest du. Die Umsetzung ist eine eigene Leistung: CMS & Redaktion.

Der häufigste Anlass ist ein Relaunch. Wer eine Seite neu baut, entscheidet für jede alte URL, ob sie mitkommt — das Inhaltsinventar ist dort Pflicht, nicht Kür. Details bei Relaunch & Migration.

// anlass

Wann sich das Audit lohnt.

viele seiten, wenig wirkung

Websites sammeln an. Eine Kampagnenseite von 2019, drei Blogbeiträge zum selben Thema, zwei Leistungsseiten, die sich zu 80 Prozent überschneiden, eine Pressemitteilung, die niemand mehr liest. Nichts davon ist einzeln ein Problem. Zusammen sorgt es dafür, dass deine gute Seite gegen deine eigene alte Seite antritt — und dass Redaktion und Suchmaschinen nicht mehr erkennen, was der eine richtige Einstieg für ein Thema ist.

Ein Audit lohnt sich, wenn du diese Übersicht verloren hast. Vor einem Relaunch ist es Pflicht, weil sonst alter Ballast einfach mitgenommen wird. Nach einem Zusammenschluss oder Rebranding lohnt es sich, weil zwei Content-Bestände nebeneinander liegen. Und es lohnt sich, wenn du nicht mehr weißt, welche der 400 Seiten überhaupt jemand aufruft.

// prüfung · 6 bereiche

Was wir prüfen.

jeder bereich ein befund

Wir crawlen die komplette Seite und ziehen die Daten aus Search Console, Analytics und Sitemap zusammen. Dann schauen wir die relevanten Seiten an — von Hand, nicht nur als Zahl in einer Zeile. Sechs Bereiche, jeder mit einem Befund, den du im Report wiederfindest.

// p-01inventar

Inhaltsinventar.

Jede URL mit Titel, H1, Seitentyp, Wortzahl, Veröffentlichungs- und Änderungsdatum. Die Grundlage für alles Weitere — und für viele Kunden das erste Mal, dass jemand ihre Seite vollständig auflistet.

befund: url-liste komplett

// p-02bewertung

Aktualität & Relevanz.

Stimmen die Angaben noch? Zahlt die Seite auf ein Ziel ein? Ruft sie überhaupt jemand auf? Wir kombinieren den inhaltlichen Blick mit den Zahlen aus Search Console und Analytics — Ballast wird sichtbar.

befund: veraltet · schwach · tragend

// p-03dopplung

Duplicate Content.

Exakte Kopien, Near-Duplicates, Parameter- und Filter-URLs, Druckansichten, fehlende oder falsche Canonicals. Wir vergleichen Inhalte über die ganze Seite hinweg, nicht Seite für Seite.

befund: dubletten-liste + canonical

// p-04konkurrenz

Kannibalisierung.

Zwei oder drei deiner Seiten ranken für dasselbe Thema und nehmen sich gegenseitig die Sichtbarkeit. Wir zeigen, welche Seite die Führung übernehmen sollte und welche darauf zeigt.

befund: leitseite je thema

// p-05lücken

Thematische Lücken.

Fragen, auf die deine Zielgruppe eine Antwort sucht und für die es bei dir keine Seite gibt. Wir gleichen dein Themenfeld mit dem Suchmarkt und dem Wettbewerb ab — und listen, was fehlt.

befund: content-gap-liste

// p-06struktur

Struktur & Verlinkung.

Verwaiste Seiten, die von keiner Navigation erreicht werden. Tote interne Links. Inhalte, die tief vergraben liegen, obwohl sie tragen. Struktur ist der Unterschied zwischen „vorhanden" und „auffindbar".

befund: verwaiste urls + tote links

// mehrwert

Duplicate Content ist mehr als Copy-Paste.

die dublette, die niemand geschrieben hat

Die meisten Anleitungen zum Content-Audit widmen dem Thema einen Satz: „Dopplungen löschen." Das greift zu kurz. Der gefährlichste Duplicate Content entsteht gar nicht in der Redaktion, sondern im System — durch URLs, die dieselbe Seite unter verschiedenen Adressen ausliefern. Niemand hat sie geschrieben, niemand sieht sie im CMS, und trotzdem stehen sie im Index. Drei Fälle, die wir regelmäßig finden.

// d-01technisch

Dieselbe Seite, viele Adressen.

Filter, Sortierung, Suchparameter, Session-IDs, Druckansicht, mit und ohne Slash. Aus einer Produktliste werden so schnell hunderte URLs mit demselben Inhalt. Die Lösung ist ein sauberes Canonical — nicht das Löschen der Seite.

canonical + parameter-regeln

// d-02near-duplicate

Fast gleich ist auch doppelt.

Zehn Standortseiten, bei denen nur die Stadt getauscht ist. Leistungsseiten, die sich in drei Sätzen unterscheiden. Für Nutzer wie für Maschinen ist das eine Seite in zehn Varianten. Hier hilft Zusammenführen — eine starke Seite statt zehn schwacher.

zusammenführen + 301

// d-03kannibalisierung

Deine Seite gegen deine Seite.

Der Blogbeitrag von 2021 und die neue Leistungsseite zielen auf dasselbe Thema. Google muss wählen — und wählt oft die falsche. Der Beitrag bleibt, aber er verweist künftig auf die Leistungsseite, statt gegen sie anzutreten.

leitseite + interne links

// d-04plagiate

Derselbe Text auf fremden Seiten.

Die Plagiatsprüfung schaut über deine Domain hinaus: Steht dein Text wortgleich auf anderen Websites? Das passiert in beide Richtungen — jemand kopiert dich, oder ein Dienstleister hat dir Text geliefert, den es anderswo schon gab. Beides kostet Sichtbarkeit, weil Suchmaschinen entscheiden müssen, wer das Original ist. Wir prüfen jede relevante Seite gegen den Rest des Netzes und listen auf, wo sich dein Inhalt sonst noch findet.

plagiats-liste + quelle

Wichtig zur Einordnung: Duplicate Content ist keine Strafe. Google straft doppelte Inhalte nicht ab — es wählt nur selbst aus, welche Variante es zeigt, und verteilt die Signale auf mehrere URLs statt auf eine. Genau das kostet Sichtbarkeit. Bei Plagiaten ist es schärfer: Steht dein Text wortgleich auf einer stärkeren Domain, kann diese als Original gelten — und deine Seite verschwindet aus dem Index. Die technische Auszeichnung dahinter behandeln wir bei Strukturierte Daten, die Sichtbarkeit bei SEO & GEO.

// output

Was du bekommst.

ein report, keine leere vorlage

Wer „Content-Audit" sucht, findet vor allem Excel-Vorlagen. Die Vorlage ist der einfache Teil — sie ist leer. Die Arbeit ist die Entscheidung: Welche der 900 Zeilen zählen, in welcher Reihenfolge, und was macht man konkret damit. Genau das ist der content-report.

// r-01entscheidung

Befund je URL.

Halten, Überarbeiten, Zusammenführen oder Löschen — für jede Seite, mit einem Satz Begründung. Bei „Zusammenführen" und „Löschen" steht das Weiterleitungsziel gleich dabei.

// r-02reihenfolge

Aufwand und Wirkung.

Jeder Befund bekommt eine Einschätzung, was er kostet und was er bringt. Daraus wird eine Reihenfolge: erst das, was viel bringt und wenig kostet. Der Rest wartet — bewusst.

// r-03nächster schritt

Konkrete Maßnahmen.

Kein „Content optimieren", sondern: diese Seite mit jener zusammenführen, dort das Canonical setzen, diese drei Themen fehlen. So formuliert, dass deine Redaktion morgen anfangen kann.

// ablauf · 4 schritte

So läuft das Audit.

vom crawl zum report

  1. // schritt 01 · briefing

    Ziele und Zugänge.

    Wofür soll die Seite arbeiten, und was steht an — Relaunch, Aufräumen, Neuausrichtung? Du gibst uns Lesezugriff auf Search Console und Analytics. Danach steht der Festpreis.

    output: scope + festpreis

  2. // schritt 02 · erhebung

    Crawl und Daten.

    Wir crawlen die komplette Seite und führen Crawl, Sitemap, Search Console und Analytics zu einem Inventar zusammen. Ab hier ist sichtbar, wie viele Seiten es wirklich gibt — meist mehr, als gedacht.

    output: inhaltsinventar

  3. // schritt 03 · bewertung

    Prüfen und entscheiden.

    Dopplungen, Kannibalisierung, Lücken, Ballast — jeder Befund wird an der konkreten URL festgemacht und mit Aufwand und Wirkung bewertet. Das ist der Teil, den kein Tool allein übernimmt.

    output: befunde priorisiert

  4. // schritt 04 · übergabe ● ergebnis

    Report und Durchsprache.

    Du bekommst den content-report und eine Stunde, in der wir ihn gemeinsam durchgehen. Danach gehört er dir — ob wir umsetzen, deine Redaktion oder jemand anderes, entscheidest du.

    output: content-report

// faq

Häufige Fragen.

Was ist ein Content-Audit?

Ein Content-Audit ist die systematische Bestandsaufnahme und Bewertung aller Inhalte einer Website. Erfasst wird jede URL mit Titel, Seitentyp, Umfang und Datum; bewertet werden Aktualität, Relevanz, Leistung und Dopplungen. Ergebnis ist keine Tabelle, sondern eine Entscheidung je URL: Halten, Überarbeiten, Zusammenführen oder Löschen.

Wie lange dauert ein Content-Audit?

Je nach Größe der Seite ein bis zwei Wochen. Der Crawl und die Datenerhebung laufen an einem Tag, die Zeit steckt in der Bewertung: Jede relevante URL wird angesehen, nicht nur gezählt. Bei sehr großen Seiten priorisieren wir nach Seitentypen und Traffic-Anteil, statt zehntausend URLs gleich tief zu prüfen.

Was kostet das Audit?

Festpreis nach Briefing. Sobald klar ist, wie viele URLs deine Seite hat und welche Datenquellen wir bekommen (Search Console, Analytics, Sitemap), nennen wir einen Preis für das Audit und halten ihn fest. Keine Abrechnung nach Stunden, keine Überraschung im Report.

Müssen wir die Umsetzung bei euch beauftragen?

Nein. Der content-report gehört dir. Du kannst ihn deiner eigenen Redaktion geben, einer anderen Agentur oder ihn erst einmal liegen lassen. Das Audit ist einzeln buchbar und an keine Folgeleistung gebunden. Wenn du willst, setzen wir die Befunde danach um — das entscheidest du nach dem Report, nicht davor.

Wie findet ihr Duplicate Content?

Wir crawlen die Seite und vergleichen die Inhalte über alle URLs hinweg — nicht nur exakte Kopien, sondern auch Near-Duplicates, bei denen sich zwei Seiten nur in wenigen Sätzen unterscheiden. Dazu kommen die technischen Dopplungen: Parameter- und Filter-URLs, Druckansichten, Seiten mit und ohne Slash, fehlende oder falsche Canonicals. Jeder Befund landet mit der konkreten URL im Report.

Was ist der Unterschied zwischen Content-Audit und SEO-Audit?

Das Content-Audit prüft, was auf deinen Seiten steht: Inhalte, Dopplungen, Lücken, Aktualität. Das SEO-Audit prüft, wie deine Seite in der Suche steht: Rankings, Snippets, Indexierung und die technischen Signale drumherum. Die beiden überschneiden sich an einer Stelle — Keyword-Kannibalisierung — und ergänzen sich sonst. Wer vor einem Relaunch steht, braucht meist beides.

Brauchen wir das Audit vor einem Relaunch?

Ja, und zwar bevor die neue Struktur steht. Ein Relaunch entscheidet für jede alte URL, ob sie mitkommt, umgeleitet wird oder verschwindet. Ohne Inhaltsinventar trifft diese Entscheidung niemand — sie passiert einfach. Das Audit ist die Grundlage für das URL-Mapping und die Weiterleitungen bei Relaunch & Migration.

Prüft ihr auch, ob unsere Texte auf anderen Websites stehen?

Ja, das ist die Plagiatsprüfung. Wir vergleichen deine relevanten Seiten mit dem Rest des Netzes und zeigen dir, wo dein Inhalt sonst noch wortgleich auftaucht — egal ob jemand dich kopiert hat oder ein Dienstleister dir Text geliefert hat, den es anderswo schon gab. Das ist wichtig, weil Suchmaschinen bei identischem Inhalt entscheiden müssen, wer das Original ist: Steht dein Text auf einer stärkeren Domain, kann deine Seite aus dem Index fallen. Im Report bekommst du eine Liste der Fundstellen mit Quelle.

// Wissen, was deine Inhalte taugen?

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