Was heißt „Frontend mit Web-Standards“?
Frontend mit Web-Standards heißt: Die sichtbare Seite entsteht aus den drei nativen Web-Technologien — semantisches HTML5, CSS mit Tailwind als Utility-Schicht und Vanilla JavaScript — die der Browser direkt versteht. Er rendert damit das, was er von Haus aus am besten kann. JavaScript kommt nur dort dazu, wo es echte Interaktion braucht. siteway_ baut so seit 2006.
Warum baut ihr ohne React oder Vue?
Weil die Browser-Plattform heute alles mitbringt, was eine klassische Unternehmens-Website, ein Blog oder ein Portal braucht. Ein Framework bringt zusätzlich ein Runtime-Bundle mit, das geladen, geparst und ausgeführt werden muss, plus Hydration, bevor die Seite reagiert — diesen Weg sparen wir uns. Direkt auf Web-Standards gebaut ist die Seite schneller, wartbarer und über Jahre stabil, unabhängig davon, welche Major-Version ein Ökosystem als Nächstes bringt.
Was ist Progressive Enhancement?
Progressive Enhancement baut eine Seite in Schichten: zuerst funktionierendes HTML mit allen Inhalten, dann CSS für die Gestaltung, dann JavaScript für zusätzliche Interaktion. Jede Schicht setzt auf der darunter auf, ersetzt sie aber nicht. Fällt JavaScript aus — schlechtes Netz, alter Browser, blockiertes Skript — bleibt die Seite lesbar und bedienbar. siteway_ baut jede Seite nach diesem Prinzip.
Ist Tailwind nicht auch ein Framework?
Tailwind ist ein CSS-Utility-Framework, kein JavaScript-Framework — der Unterschied ist entscheidend. Tailwind läuft nur beim Build und erzeugt reines CSS; im Browser läuft keine Tailwind-Laufzeit, kein JavaScript, keine Hydration. Der Nutzer bekommt eine schlanke CSS-Datei, die nur die tatsächlich genutzten Klassen enthält. Es beschleunigt die Entwicklung, ohne die ausgelieferte Seite zu belasten.
Was bedeutet Hydration — und warum vermeidet ihr sie?
Hydration ist der Schritt, in dem ein Framework wie React nach dem Laden das fertige HTML im Browser noch einmal durchgeht, um es „interaktiv zu machen“. Das kostet JavaScript, Rechenzeit und verzögert den Moment, ab dem die Seite auf Klicks reagiert. Da siteway_ direkt auf Web-Standards baut, gibt es diesen Schritt nicht: Das HTML ist von der ersten Sekunde an bedienbar, Interaktion kommt gezielt per Vanilla JavaScript dazu.
Wie interaktiv wird eine Seite ohne JS-Framework?
So interaktiv wie nötig. Moderne Browser-APIs — fetch, querySelector, Web Components, das <dialog>-Element, View Transitions — decken fast alles ab, wofür früher ein Framework nötig schien. siteway_ baut Interaktion als gekapselte JavaScript-Module, die nur auf der Seite laden, wo sie gebraucht werden: Command-Palette, Filter, Karten, Konfiguratoren. Aufwendige Anwendungen mit viel Client-Logik lösen wir gezielt — dann aber bewusst und begründet, nicht als Standard für jede Textseite.
Ist Vanilla JavaScript noch zeitgemäß?
Ja, mehr denn je. Die Sprache und die Browser-Plattform haben aufgeholt: ES-Module, async/await, Template-Literals, native Web Components und breit unterstützte APIs machen Framework-Schichten für viele Aufgaben überflüssig. Vanilla JavaScript heißt heute: mit den Werkzeugen arbeiten, die der Browser selbst mitbringt — schlanker, schneller und unabhängig vom Release-Zyklus eines Frameworks. Genau deshalb setzt siteway_ darauf.