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autor
richard albrecht
publiziert
06.08.2019
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google my business · local · studie

Google Unternehmensprofil

BrightLocal hat 45.000 Google-My-Business-Einträge ausgewertet. Fünf Erkenntnisse, die zeigen, warum sich ein gepflegter Eintrag und eine eigene Website weiterhin lohnen.

Google My Business und lokale Sichtbarkeit

// google my business · local · studie

Fünf Erkenntnisse aus der Analyse von 45.000 Einträgen in Google My Business

Auswertung von 45.000 Google-My-Business-Einträgen
// brightlocal · 45.000 einträge analysiert

Letzten Monat veröffentlichte die Local-Marketing-Plattform BrightLocal ihr bisher größtes Forschungsprojekt des Jahres, die Google My Business Insights Study. Die Studie basiert auf der Analyse von 45.000 Google-My-Business-Einträgen und ergab eine Vielzahl von Erkenntnissen darüber, wie Unternehmen und Verbraucher Google My Business nutzen. Die vollständige Studie ist eine Lektüre wert. Hier findest du eine Kurzzusammenfassung.

1. Du brauchst definitiv weiterhin eine Website

Von allen in Google My Business Insights gemessenen Kundenaktionen lagen Website-Klicks an der Spitze, in fast allen Branchen und Ländern. Wenn du also denkst, dass du 2019 keine Website brauchst, denk noch einmal darüber nach. Das bestätigt eine weitere Studie, die BrightLocal kürzlich durchgeführt hat: 76 Prozent der Verbraucher sagen, dass sie mindestens die Hälfte der Zeit auf der jeweiligen Website verbringen, wenn sie ein lokales Unternehmen recherchieren.

2. Bilder verbessern das Engagement

Der durchschnittliche GMB-Eintrag hat elf Fotos, was ziemlich beeindruckend ist. Aber Fotos sind nicht nur Schaufensterdekoration. Vergleicht man die Anzahl der Bilder mit der Anzahl der Kundenaktionen, wird klar: Mehr Bilder gleich mehr Kundenaktionen.

Mehr Bilder, mehr Kundenaktionen
// mehr bilder = mehr kundenaktionen

Angebote mit über 100 Bildern erhalten 20-mal mehr Website-Klicks als die durchschnittlichen Einträge, während Angebote mit nur einem Bild 65 Prozent weniger Klicks erzeugen als der Durchschnitt. Wenn du also einer der 6 Prozent der Unternehmen mit nur einem Bild bist, ist das Hinzufügen weiterer Bilder eine großartige Möglichkeit, dein Engagement zu verbessern. Erwähnenswert ist, dass sich eine direkte Kausalität nicht belegen lässt. Schließlich könnte die höhere Bilderzahl ein Indikator dafür sein, dass die Unternehmen insgesamt mehr ins lokale Marketing investieren. Es gibt jedoch eine klare Korrelation, sodass es dir nicht schadet, deine Angebote durch gute Bilder zu optimieren.

3. GMB ist nicht nur für die Markensuche geeignet

Du denkst vielleicht, dass Google My Business nur dann wirklich nützlich ist, wenn ein Suchender dein Geschäft bereits kennt. Das ist nicht der Fall.

Wie Google-My-Business-Angebote gefunden werden:

84 Prozent der Aufrufe stammen aus Discovery-Suchen
// 84 % discovery-suchen

84 Prozent der GMB-Aufrufe stammen aus Discovery-Suchen, also wenn Einträge für Suchanfragen ohne Marken-Bezug erscheinen. Das könnten Begriffe wie „Bars in meiner Nähe", „Zahnarzt in Hamburg" oder „griechisches Restaurant" sein. Das zeigt den Wert der Optimierung: Wähle die richtigen GMB-Kategorien und unternimm die nötigen Schritte, um für diese Keywords einen höheren Rang einzunehmen.

4. Die Kunden-Aktionsrate steigt

Verbraucher interagieren mehr denn je mit Google-My-Business-Angeboten.

Aktionsrate im Vergleich zum Vorjahr:

Steigende Kunden-Aktionsrate im Jahresvergleich
// aktionsrate · 2017 → 2018

Die Studie ergab, dass der Anteil der Aufrufe, die zu einer Kundenaktion führten, von 3,9 Prozent im Jahr 2017 auf 4,8 Prozent im Jahr 2018 gestiegen ist. Wir vermuten, dass das auf die Einführung vieler neuer Funktionen zurückzuführen ist. Sie geben Interessenten mehr Möglichkeiten und mehr Gründe, sich mit Angeboten in Google My Business zu beschäftigen. Vermutlich werden die Verbraucher mit diesen Funktionen auch immer vertrauter und nutzen sie häufiger.

5. Autohäuser sind die herausragende Branche in GMB

Unterteilt man die Daten nach Branchen, variiert der Grad der Optimierung und des Engagements stark. Häufig besuchte Unternehmen wie Bars und Restaurants erhalten naturgemäß mehr Suchanfragen und ein höheres Engagement. Auch im Urlaub machen wir mehr Fotos, was erklärt, warum das durchschnittliche Hotel über dreizehnmal mehr Bilder hat als das durchschnittliche Geschäft. Doch bei der Betrachtung der Daten hob sich eine Branche ab und überraschte am meisten: die Autohausbranche. Autohändler kamen bei der durchschnittlichen Anzahl von Fotos an dritter Stelle, hatten die zweithöchste Zahl an Routenanfragen und waren führend bei Anrufen und Website-Klicks. Das mag überraschen, denn der Kauf oder das Leasing eines Autos ist ein Kauf mit hohen Kosten und niedriger Frequenz. Es zeigte sich jedoch, dass die Einträge von Autohäusern in der Regel sehr gut optimiert sind, und die Branche hat Google My Business offensichtlich angenommen und erntet die Früchte.

Fazit

Die lokale Optimierung ist ein wichtiger und wachsender Bestandteil von SEO und Online-Marketing, und dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Wer die Kontrolle über seinen Google-My-Business-Eintrag übernimmt und ihn belebt, profitiert von überdurchschnittlicher Sichtbarkeit.

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